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Wilhelm Lachnit "Lesender weiblicher Akt mit Früchtekorb"

Artikelnummer: Sh674G

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zum Künstler

Wilhelm Lachnit (1899 Gittersee bei Dresden-1962 Dresden), 1906 Übersiedlung nach Dresden, Besuch der Volkshochschule, 1914-1918 Lehre als Schriftmaler und Lackierer, 1918-1920 als Dekorationsmaler tätig, Besuch der Abendaktkurse an der Dresdner Kunstgewerbeschule bei Richard Guhr und Richard Mebert, Studien im Atelier und im Freien unter Anleitung Georg Oehmes, 1919 Mitglied der "Dresdner Sezession-Gruppe 1919"; 1921-1923 Studium an der Akademie für Bildende Künste Dresden, Bereich Malerei und Grafik bei Richard Dreher, Meisterschüler bei Dreher, 1922 Bekanntschaft mit Otto Dix, Otto Griebel, Conrad Felixmüller, Eugen Hoffmann, Eric Johannson und Curt Großpietsch; Naturstudium, Beschäftigung mit der Technik der Radierung; Darstellung Dresdner Vororte, 1923 Abschluss an der Hochschule, seitdem freischaffend in Dresden tätig, 1924 Mitglied der "Roten Gruppe"; Mitglied der Gesellschaft der Freunde des neuen Russland, 1925 Eintritt in die KPD, Mitbegründer der "Neuen Gruppe", mit Hans Grundig, Fritz Skade und Otto Griebel, 1926 Erwerb des Gemäldes "Mädchen mit Pelz“ (Gemäldegalerie Dresden), weitere Ankäufe durch das Kupferstichkabinett Dresden und das Stadtmuseum; erste Begegnung mit Fritz Löffler; Austritt aus der "Dresdner Sezession-Gruppe 1919", 1928 Ablehnung seiner Professur an der Dresdner Akademie, 1929 Mitbegründer der Dresdner Ortsgruppe der "Association Revolutionärer Bildender Künstler" (ASSO); Reise nach Nordafrika über Südfrankreich und Italien, 1930 Mitbegründer der Dresdner Gruppe "Aktion", 1931 Teilnahme an der Reichskonferenz der ARBKD, als Delegierter der Dresdner ASSO in Berlin, (Umbenennung in BRBKD), 1932 Mitglied der Sezession 1932; 1933 Beschlagnahmung von vier Zeichnungen des Künstlers; Inhaftierung; nach Entlassung unter Gestapo-Aufsicht; Arbeitsbeschränkung; Tätigkeit als Ausstellungs- und Messegestalter, 1945 wurde Lachnit zum Volkssturm eingezogen; Zerstörung eines Großteils seiner Werke; Rückkehr nach Kriegsende, 1947-1954 Professur für Malerei an der Hochschule für Bildende Künste (HfBK ) Dresden, aktive Lehrtätigkeit bis 1953, Ablehnung seiner Werke für die Dritte Deutsche Kunstausstellung, Seit 1954 freischaffend in Dresden tätig, 1955 Öffentliche Kritik im Zusammenhang mit der Formalismusdebatte, 1956 Reise nach Italien zusammen mit Karl Kröner; Besuch der Biennale in Venedig, 1960 erste „Bedrohungsbilder“ entstehen, nach seinem ersten Herzinfarkt Kuraufenthalt in Bad Elster, danach Arbeit an dem Zyklus "Quelle", 1961 Aufenthalt in Berlin, große finanzielle Not, 1962 Krankenhausaufenthalt nach seinem zweiten Herzinfarkt, nach seinem drittem Herzinfarkt stirbt Wilhelm Lachnit

Zuordnung

Technik
Aquatinta
Epoche
20. Jahrhundert
Themen
Figurativ

zum Kunstwerk

Künstler Nachname Lachnit
Künstler Vorname Wilhelm
Jahr o. J.
Signatur verso mit Nachlass-Stempel versehen
Maß Pl. 24,5 x 32,5 cm
Blattmaß 34,7 x 44,9 cm
Zustand verso leicht angeschmutzt, Reste alter Montierung
Motiv Akt, Lesende, Modell, Früchtekorb
Stil / Malschule Dresdner Kunst, Hochschule für Bildende Künste Dresden